AKREF aktuelle Gebetsanliegen für verfolgte Christen

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AKREF Gebetsanliegen vom 11.05. bis 24.5.2020

11.5. Armenien: Beängstigende Situation                      

 

Armeniens Wirtschaft wurde von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Viele haben den Arbeitsplatz verloren. Erste Familien haben Versorgungsnot. Das Bibelliga-Team ist dankbar, dass sich auch in dieser Zeit Möglichkeiten auftun, Menschen zu helfen und sie gleichzeitig mit Gottes Wort zu erreichen. Wir bitten Gott, dass er die Herzen der Menschen anrührt und sie eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus finden.

 

 

 

12.5.China: Tibeter Mönch durch Folter gestorben              

 

Der tibetische Mönch und Blogger Gendun Sherab (50) ist am 18. April an den Folgen der Folter, der er vor drei Jahren während der politischen Gefangenschaft ausgesetzt war, gestorben. 2017 war er wegen dem Vorwurf der „Verbreitung politisch heikler Dokumente“ verhaftet worden. Wir beten für die Freiheit der Religionsgemeinschaften und um ein friedliches Ausleben ihres Glaubens.

 

 

 

13.5.Deutschland: Diskussion um Muezzin-Rufe      

 

Während des muslimischen Fastenmonats Ramadan dürfen in einigen Städten Muezzine zum Gebet rufen. Der Ruf soll ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität sein – davon ist jedoch längst nicht jeder überzeugt. Wenn Kirchenglocken läuten sind sie ohne textlichen Inhalt. Das ist damit nicht vergleichbar, denn der muslimischer Gebetsruf ist ein Bekenntnis zum Islam, dass Allah der Größte sei. Wir bitten für die Verantwortlichen bei ihren Entscheidungen um Gottes Leitung.

 

 

 

14.5.Iran: Post aus dem Evin-Gefängnis                               

 

Zur Eindämmung der Pandemie sind 80 000 Gefangene entlassen worden. Der zu zehn Jahren Haft verurteilte Christ Nasser Navard Gol-Tapeh muß weiterhin im Gefängnis bleiben. Er schreibt aus dem Evin-Gefängnis: „Ich bin im Geist bei euch. Ich sehne mich nach eurer Gemeinschaft. Niemals könnte ich all das allein durchstehen; der Herr trägt mich durch die Härte dieses Kerkers.“ Wir bitten Gott, dass er die Sehnsucht nach Gemeinschaft von Nasser Navard stillt. Wir danken dem Herrn für die Freilassung einiger Christen. Wir beten um weitere Entlassungen von Christen.

 

 

 

15.5.Nepal: Christen rausgeworfen                                        

 

Pastor Hiralal berichtet davon, dass Konvertierte aus buddhistischem und hinduistischem Hintergrund plötzlich obdachlos werden. Verwandte sagen sich öffentlich von ihnen los und werfen sie aus ihrem Zuhause. Sie müssen im Ausland arbeiten und Geld verdienen. Wir bitten für die Konvertierten um Standhaftigkeit im Glauben. Christliche Bauern geben ein starkes Zeugnis für Jesus, indem sie während es COVID-19 Lockdowns von ihrem eigenen Reis verschenken. Wir beten, dass diese Liebe gesehen wird und zu Jesus Christus einlädt.

 

 

 

16.5.Nigeria: Bei der Trauung entführt                                

 

In Nigeria haben islamische Fulani-Nomaden einen Hochzeitsgottesdienst in einer Kirche überfallen, das Brautpaar entführt und andere Gottesdienstbesucher verschleppt. Diese Tat gehört zu einer Serie von Angriffen auf Christen bei denen bereits Menschen getötet wurden. Wir beten um Freilassung des Brautpaares und der Verschleppten; um Trost für trauernde Hinterbliebene.

 

 

 

 

17.5. Pakistan: Gefangener des Monats Mai                  

 

Die IGFM und die Evangelische Nachrichtenagentur idea rufen auf, sich für den pakistanischen Christen Sunny Waqas einzusetzen. Dem 20-jährigen Studenten droht wegen angeblicher Blasphemie die Todesstrafe. Er wird beschuldigt, bei einem Cricket Spiel den Propheten Mohammed beleidigt und Flugblätter mit blasphemischem Inhalt in seiner Tasche gehabt zu haben. Wir beten um einen Freispruch für Sunny, der in interreligiösen Beziehungen positiv aufgefallen ist.

 

 

 

18.5. Ruanda: Schattenseiten der Pandemie                    

 

Viele Pastoren erhalten ein Gehalt aus Spenden und Zehnten-Abgabe der Gemeindemitglieder. Durch die geschlossenen Kirchengebäude während der Pandemie fallen diese Einnahmen fast komplett weg. Viele Gemeindemitglieder sind Tagelöhner, die ihre Arbeit verloren haben. Aber auch die Pastoren und ihre Familien geraten dadurch in Not. Sie erhalten keine Hilfe von der Regierung. Wir beten für diese Situation, dass die Not, die durch Covid-19 ausgelöst ist, bald ein Ende findet.

 

 

 

19.5. Russland: Gemeindeleben Dank Internet                      

 

Das Gemeindeleben hat sich durch die Einschränkungen der Pandemie ins Internet verlagert. Christen berichten, dass sie durch Online-Gottesdienste und Hauskreise viel mehr Menschen erreichen als sonst und positive Rückmeldungen erhalten. Wir bitten Gott um Weisheit und Fantasie für Pastoren und Missionare Menschen zu erreichen, dass viele in dieser unsicheren Zeit zu Jesus finden.

 

 

 

20.5. Saudi-Arabien: Strafmilderungs-Gesetz                      

 

Die staatliche Menschenrechtskommission teilte mit, dass das Auspeitschen als Bestrafung untersagt wird. Stattdessen werden Haft- oder Geldstrafen verhängt. Zudem droht minderjährigen Tätern nicht mehr die Todesstrafe. Wir danken Gott für diesen Reformprozess und beten weiterhin für die Regierenden, dass sie zum wahren Evangelium finden.

 

 

 

21.5. Simbabwe: Es geht noch nicht voran                         

 

Bei einer Regionalkonferenz des afrikanischen Forums für katholische soziale Bildung stand das Thema Menschenhandel im Mittelpunkt. Dabei wurde klar, dass das Bewusstsein für dieses Verbrechen geschärft werden muss und die Kirche verpflichtet ist, darüber aufzuklären und zu helfen. Wir beten, dass Gott Menschen beruft sich diesem Thema zuzuwenden und den Opfern moderner Sklaverei beisteht.

 

 

 

22.5. Südsudan: Neue Foltermethoden gegen Christen       

 

Drei Evangelisten erlebten in ihrer Heimatregion Verfolgung, weil sie die gute Nachricht weitergaben. Sie wurden verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Zwei von ihnen wurden gegen eine hohe Geldbuße entlassen mit der Drohung, wenn sie weiter predigten, wären sie beim nächsten Mal tot. Jetzt wurden alle drei vorgeladen, ihre Frauen wurden von ihnen zwangsgeschieden und ihre Kinder mitgenommen. Das ist eine schlimme Art von moderner Folter und Schmerz. Wir beten für die Evangelisten und ihre Familien, dass Christus ihnen Gerechtigkeit walten lässt. Sie innerlich stärkt, ermutigt und aufbaut.

 

 

 

23.5. Togo: Missionare leiden unter Einschränkungen   

 

Missionare geraten wegen den Corona-Einschränkungen in finanzielle Not und können kaum für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Das berichtet ein Priester aus Sokodé. Alle Bewohner stehen unter Quarantäne und eine nächtliche Ausgangssperre wurde angeordnet. Da viele Menschen als Tagelöhner auf dem Feld arbeiten und das nun nicht mehr dürfen, droht vielen der Hungertod. Wir beten für die Eindämmung des Virus und um Schutz der Menschen in Sodoké.

 

 

 

24.5. Ukraine: Dienst unter Krimtataren                                
Ein Missionar hat einen Weg gefunden, online über Gottesdienste und Jüngerschafts-schulungen Kontakt zu jungen Christen in Odessa zu pflegen. Bisher hat er sich sehr für die geistliche Betreuung von Krimtataren eingesetzt. Er hofft, dass nach der Corona-Krise es einen Weg geben wird, die ukrainisch-russische Grenze passieren zu dürfen, um die Arbeit fortzusetzen. Wir beten um Schutz und Inspiration für den Missionar und um Standhaftigkeit der Christen auf der Krim.

 

entnommen der EAD https://akref.ead.de/gebet-fuer-verfolgte/